01+LE+PETIT - Bauplan zur LePetit gezeichnet von Roger Berchtold (c)opyright 2022 beim Ersteller der Originalzeichnung

Das Projekt LePetit nach Jean Hiraga

Das Projekt L’audiophile LePetit nach einem Entwurf des großen Jean Hiraga … ein Baubericht direkt aus den Werkstätten von HerrWaltz dem Mann der sehr genau weiß wie es geht mit dem Bau von LS-Gehäusen 🙂

Los geht das mit zwei merkwürdigen Bilder(rätsel)n die ich am 24. November 2022 zugesandt bekam.
Der o.g. Frickler hat sich das Auto geschnappt und ist direkt erstmal ins Heimwerkerparadies zum großen H gefahren. So oft wie der Bursche da aufschlägt muss er entweder dauernd was frickeln wovon er nix erzählt oder er hat da doch einen Kumpel den er regelmäßig besucht …

Er kauft dort 25mm dickes MDF und ein Bassreflex-Rohr sagt zu dem Zeitpunkt aber noch nicht was das denn mal werden soll, denn er ist ein gar großer Geheimiskrämer!

Es beginnt am Samstag, dem 26. November 2022 mit dem Zuschnitt der Bretter aus 25mm dickem MDF. Krass, aber der Originalbauplan schreibt das so vor.

Am Montag den 28.11. sind dann schon alle Bretter zugeschnitten und es kann an die wirklich kniffligen Aufgaben gehen. Da kann der geneigte Frickler mal zeigen was er bisher an Erfahrungen gesammelt hat!

Abgesehen davon das das alles korrekt platziert sein muss ist es wichtig, dass die Fase auf der Rückseite so ausgeformt wird, dass der Treiber richtig atmen kann. Ohne die Große Fase auf der Innenseite der Front gerät der Bassbereich nachher zu schlapp, anämisch.

Im nächsten Schritt wird die Front im unteren Bereich mit einem zweiten Brett aufgedoppelt und in diesen Teil eine passende Fräsung für das Bassreflexrohr eingefrickelt.

Die erste Front wäre somit fertig. Das muss jetzt nochmals für die zweite Box wiederholt werden … wir glauben nämlich immer noch das Stereo dereinst das neue Mono werden wird! 😀

Update vom 30.11.2022@21:09
Frickelfreund Roger war so nett mir Erlaubnis für die Nutzung der wunderschönen Zeichnungen / Renderings zu geben die er von der LePetit erstellt hat. Sind diese Bilder nicht wirklich klasse geworden?

Update vom 04.12.2022@15:55
Zwischenzeitlich hat sich der übliche Verdächtige daran gemacht die Bassreflexrohe zu sägen … und die Gehäuse schon mal zu verleimen. Bis es weitergehen kann werden wohl ein paar Tage ins Land gehen, denn es fehlt noch am Filz mit dem die Gehäuse von innen bedämpft werden müssen.
Was den Filz angeht, so steht für mich auch die Frage im Raum was besser ist … vekleben oder antackern.

Update vom 07.12.2022@08:10
Nachdem die Verleimung der Gehäuse bei Stromgitarrenmusik (hier keinesfalls Klassik max. Helene Fischer spielen lassen!) erfolgt ist ging es daran die Bassreflexrohre und deren Einbaustelle vorzubereiten.

*** Sobald ich neues Material habe werde ich den Beitrag sukzessive erweitern. Letzte Änderung vom 07.12.2022@08:10 ***

>>> Weiter mit diesem Projekt geht das dann hier bei
Das Projekt LePetit nach Jean Hiraga – Teil 2 <<<

Hinweis zu Entstehungsgeschichte dieses Beitrags:
Die Bilder und deren Texte stammen von @herrwaltz ich habe diese nur eigenhändig in etwas blumigere Worte eingewoben.

Etwas Hintergrund über diesen Lautsprecher:
Die L’audiophile LePetit ist ein Kind des großen Jean Hiraga und entstanden ist dieser Lautsprecher in der Zeit des La Maison de l’Audiophile in Paris. Leider war ich nie dort das war einfach zu einer Zeit in der ich noch nicht an LoFi interessiert war und dieser besondere Ort ist bedauernswerterweise mit dem Ende des Jahres 2009 endgültig Geschichte geworden.
Wie so viele wunderbare Ideen des Monsieur Hiraga hat die LePetit immer noch eine treue Fangemeinde und obwohl der originale Treiber ein Fostex FE103E längst nicht mehr als Neuware verfügbar ist gibt es trotzdem noch genug angefixte Frickler die sich ein solches Paar Lautsprecher bauen.
Ich behaupte mal frech das alle die wirklich an LoFi und DIY interessiert sind Jean Hiraga und zumindest einen Teil seiner Projekte kennen. Diese genießen nicht umsonst den Ruf sowohl simpel(! – zumindest so simpel wie nötig) im Aufbau, als auch effizient und höchst musikalisch zu sein … kann man machen!

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